g20k - Dilettanten gesucht

dilettarsi, ital. = sich erfreuen, herumbasteln

Das Liederfest - Üldlaulupidu

Das globale Liederfest – Üldlaulupidu

In 10 oder 15 Jahren möchte ich auf dem Weg zum Flughafen von Talinn im Bus sitzen. So schnell vorbei ging es, das Üld-Üldlaulupidu! Aus dem Fenster möchte ich schauen und meinen Gedanken nachhängen.

20.000 Menschen treffen sich drei Tage lang, singen und / oder hören zu, stellen Projekte vor oder lassen sich auf Gespräche über Projekte ein, feiern, reden über die Welt wie sie sein könnte und was man noch alles so Spannendes machen könnte, treffen sich, um in kleinen Hackathons ein Fundament für zukünftige Programmier-Projekte zu legen,  genießen eine kurze Zeitspanne, in der die unterschiedlichsten Leute aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt die gleichen zehn Lieder im Kopf haben.

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Flow und self-driven education

Herrlich, eine Schulklasse, die konzentriert lernt, von gelegentlichem Gelächter unterbrochen. Dabei hat der Lehrer bereits vor einer Stunde den Klassenraum verlassen.
Traumhaft, ein Team, das fokussiert und gemeinschaftlich daran arbeitet, eine Aufgabe zu erfüllen. Und die Stelle des Teamleiters ist vakant.
Faszinierend… ein Kind, das statt der für die Klausur erforderlichen 30 Seiten 50 Seiten liest und lernt. Und die Eltern haben ihm nicht eingepeitscht, dass man nur mit guten Noten einen Job bekommt, später.

Ist das nicht wie Weltfrieden – schön, aber unerreichbar, herrlich naiv und überaus illusorisch?

„Ha, als ob der Mensch arbeiten und lernen wolle! Zwingen muss man ihn zu seinem Glück. Einpeitschen muss man ihm die Disziplin dazu. Und wenn man nicht kontrolliert, dann tanzen einem diese Quälgeister sowieso auf dem Kopf herum.“

„Flow is the answer.“

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starTrek

Im hier und jetzt?

Lebe im hier und jetzt, sagen sie. Dann bist du glücklich. Genieße den Moment, wabert es herüber. Sei im Moment! Sei der Moment!
Schlimm, wenn sich die Einsicht von hinten anpirscht, wie weit man davon entfernt ist, vom „hier“ oder vom „jetzt“. Und je mehr einem die Gedanken dazu durch den Kopf schiessen, desto mehr fasziniert, auf wie viele unterschiedliche Arten und weisen man von diesem „hier und jetzt“ entfernt sein kann. Zudem beginnt man die Aufforderung herumzudrehen: „Muss es denn immer automatisch schlecht sein, nicht im „hier und jetzt“ zu sein? Kann es vielleicht sogar Biografien, über Jahre gewachsene Erfahrungsstränge, geben, die es unmöglich machen, ins „hier und jetzt“ zurückzukehren? Und ist das vielleicht auch gut so?

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Sokrates - ist er gerade darin vertieft, in da sokratische Gespräch?

Das Sokratische Gespräch

Es sind seltene magische, großartige Momente, wenn ein paar Leute um einen Tisch herum sitzen und die Worte fliegen, aus den Beispielen schält sich die eine oder andere Gesetzmäßigkeit, es wird verworfen und neu überlegt und vielleicht mit etwas Glück steht für alle eine neue Erkenntis am Ende der Diskussion oder zumindest ein paar Fragen, die sich lohnen, zu einem späteren Zeitpunkt weiterbehandelt zu werden; und dabei war es nur bedingt magisch und zufällig, das Sokratische Gespräch.

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self-driven learning und self-driven education

Self-driven learning

Zunächst trenne ich mit einer verbalen Machete das self-driven learning von der self-driven education, einem riesigen Pflock und versuche, den immer noch recht großen übrig gebliebenen Klumpen in weitere handliche Teile zu zerlegen und mir über die Notwendigkeit von Fremdeingriffen Gedanken machen.

Und ja, ich werde mich mit schiefen Metaphern zu Staubsaugern, Küchenrolle, Zeitungspapier und Butter gnadenlos selbst ausknocken.

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Unendliches Spiel

Beim Nachdenken über g20k sind mir oft Metaphern zum Thema Spiel oder Spielplatz gekommen. Ist es nicht genau das, gewissermaßen auf einem großen Projekt- und Aktivitätenspielplatz zu spielen? Naja, es ist natürlich ein sehr ernsthaftes Spiel, zuweilen.

Spätestens mit dem Wort der "Dilettanten" gingen die Gedanken dann eher in Richtung "Motivation". Sind es äußere Dinge, die mich motivieren oder innere? Und warum scheinen so viele Leute von Äußerem motiviert zu sein?

Und just seit einem Beitrag auf dem Anti-Uni-Blog denke ich wieder über's Spielen nach.

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Besser oder Geschlechter – Entwicklungsaufgaben XII

Exkurse: "Telefon-Anrufe" früher und heute, Geschlechter, Geschlechtsrollenstereotype, Geschlechtergerechtigkeit
Plot: Kati macht im Erdgeschoss-Hörsaal 3D-Aufnahmen, während Hugo im "Keller-Hörsaal" erschöpft vor lauter anstrengenden Gedanken die Augen zufallen.

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allispossible.org.uk Foam bubbles

Seifenblasen

"Aber wir müssen doch den Flüchtlingen und den Menschen in der so genannten Dritten Welt helfen!"
Ja, müssen wir, definitiv! Aber mit welchem Ziel? Um sie in die Lage zu versetzen, in einigen Jahren auch nach dem Häuschen im Grünen, dem Rentenbescheid, dem nächsten Jahresurlaub zu streben? Dafür, im Büro Germany's Next Top-Model und das Dschungel-Camp zu diskutieren und sich nach dem erfolgreichen Training zum Halbmarathon wie ein richtiger Mensch zu fühlen? Ha, ich weiß! Wir helfen, damit die Flüchtlinge in 20 Jahren die gleiche Befreiung von der Sinnleere erfahren können, wenn sie dann wieder ihre Zeit darauf verwenden können, dem nächsten Tross an Flüchtlingen zu helfen. Seifenblasen.

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Von Wolfgang Theiss, Lizenz: Namensnennung. Sie müssen den Namen des Autors/Rechtsinhabers nennen.Keine kommerzielle Nutzung. Dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.Keine Bearbeitung. Der Inhalt darf nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden

Unter Gesetzlosen – Entwicklungsaufgaben VIIi

Nein, das ist kein Gefängnis! Diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden, die Sicheren zu verunsichern, die Gewaltlosen zu bedrohen, von den Hilflosen zu stehlen und die Arglosen zu betrügen: man schenkt ihnen doch nur die Freiheit, unter ihresgleichen zu leben, ohne diese lästigen Gesetze!
Geert G. Keitich, Innensenator

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oktokopter[1]

Unfreiheit oder Freiheit der Wissenschaft – Entwicklungsaufgaben XI

Exkurse: Freiheit der Wissenschaft, Drohnen
Plot: Kati und Hugo irren im Trakt der Seminarräume herum und "werden begrüßt"

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