Plot: Kati und Hugo erkunden Lagerraum, Küche und Speisesaal.
Exkurse: Automatisierung


Vorspann

Und uns hat meine ganz persönliche Variante von Public Private Partnerships einen unverstellten Blick in ein geöffnetes Lagerhaus verschafft, in welches das feuchte Tageslicht fällt, ja fast kriecht, im Bemühen, die verstaubten Gestänge und Kisten zu erhellen.

Die Riesenmaschine

Vorsichtig gehe ich voraus, stecke den Kopf hinein und spüre schon einen leichten Druck gegen den Rücken. “Nun geh schon weiter!”, zischelt Kati ganz aufgeregt hinter mir. Ich gehe vorsichtig drei Schritte voran und schaue mich nach allen Seiten hin im düsteren Raum um. Nachdem mein Unterbewusstsein die dort verlaufenden etlichen Rohre und die dahinter verborgenen noch dunkleren Ecken auf potentielle Gefahren hin gescannt hat, fährt mein Sympathicus etwas herunter. Fast kann ich spüren, dass der Adrenalin-Hahn nur noch tröpfelt statt volle Pulle aufgedreht zu sein. Meinen Herzschlag kann ich trotzdem noch leicht in den Schläfen spüren. Aber alles ist gut. Was soll schon groß passieren?!

Links und rechts neben der Tür, durch die wir gekommen sind, liegen die Tore für die LKW-Anlieferungen, wie ich im Halbdunklen, das im Kontrast zur offenen Tür noch ein bisschen dunkler als nur halb dunkel ist, erkennen kann. Kein halber Schritt vor mir ist direkt auf Augenhöhe eins der Rohre, wohl gemerkt ein genau in meiner Richtung offenes Rohr. Das mir zugewandte Ende glänzt metallisch, als ob hier schon oft ein weiteres Rohr überstülpt und die Verbindung geschlossen worden wäre. Auf vier unterschiedlichen Höhen verlaufen diese Rohre: in Etwas-unter-Brust-Höhe, Augen-Höhe und in gleichen Abständen weiter. Je Garagen-Lastwageneinfahrt – es gibt ja zwei – scheint es jeweils zwei dieser Rohrbahnen zu geben, d.h. wir haben es insgesamt mit 2 Einfahrten mal 2 Rohren mal 4 Höhen ist gleich 16 Rohren zu tun. Und alle beginnen mit metallisch abgewetzten Enden just mitten in diesem Raum. Komisch.

Achtung auf Gleis 2

Jetzt, da sich meine Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt haben, sehe ich dass die Rohre flexibel von metallenen Seilen festgehalten werden, die an der Decke verankert sind. Zum Ende des Raumes hin laufen die Rohrbahnen im Oval aufeinander zu und münden an einem komplizierten, immer noch in den vier anfänglich beschriebenen Höhenstufen angeordneten Weichen-System. An diesen Rohren hängen auf einer Seite des Raumes noch überall Kästen, die auf den ersten Blick wie Bierkästen aussehen. Aber sie sind irgendwie sonderbar, von der Form her. Als ich einen der Kästen bewege, merke ich den leichten Widerstand eines nicht eingeschalteten Elektromotors. Wow, die Rohre sind so etwas wie ein Schienensystem und anscheinend habe ich hier einen Wagen in der Hand!

“Interessant!”, ruft Kati, die nun – ebenfalls mutig geworden – neben mir steht. Hier wurden die Kisten aus den Lastwägen vollautomatisch beladen und die leeren Kisten am anderen ‘Ende’ wieder mitgenommen, genial!”
“Mm!”, brumme ich, meine Begeisterung verbergend. Mist, dass ich da nicht selbst draufgekommen bin. Aber gut. Für irgendwas muss man ja Historikerin sein und sich hier mit dem Gebäude auseinandergesetzt haben.

Pessimist, der ich bin, vermute ich, dass die Tür hinten rechts, die angeblich zur Küche führt, abgeschlossen ist und unser Ausflug hier endet. Und während ich noch vermute, stößt Kati die Tür auf und geht weiter – in eine Art Maschinenraum, wie es den Anschein hat. Die vier Rohr-Schienen wechseln den Raum mittels üppiger Aussparungen in der Wand und münden dort in verschiedenen Stationen.

Voll automatisiert…

Schnell erkenne ich meinen Fehler: das IST die Küche! Dieser riesige Raum ist eine voll-maschinisierte Küche! Ehe ich mir auch nur die Mühe machen kann zu verstehen, wie genau es zu einem fertigen warmen Essen käme, wäre die Küche noch in Betrieb, beginnt Kati bereits leise zu dozieren:

“Die Küche der Lestén-Universität war so weit automatisiert, dass in der gesamten Mensa nur 3 Personen gearbeitet haben. Ein technischer Betriebsleiter, eine Person vom Sicherheitsdienst und eine Küchenhilfe, das ist alles. Und das, obwohl die Mensa täglich zwischen 3000 und 4000 Personen versorgt hat.”

“Küchenhilfe, das wirkt hier ja fast deplaziert!”, werfe ich erstaunt ein.

“Naja, es muss halt jemanden geben, der  den ‘ausgezeichneten’ ‘frisch’ ‘zubereiteten’ Mahlzeiten, die ‘höchsten Qualitätsanforderungen’ genügen, auch noch einen Hauch von gesunder Frische hinzufügt.” All die Marketing-Klopper betont sie dabei mit einer dermaßen aus den Fugen geratenen Mimik, dass es mir schwer fällt, nicht in schallendes Gelächter auszubrechen.

… und leer die Kasse

Kati setzt fort: “Für die Gemeinde, die sich wirtschaftlich viel von der Ansiedlung der Uni versprochen hat, war das allerdings eine Katastrophe. Viele waren damals nämlich nach dem letzten Aufschwung und rekordverdächtig niedriger Arbeitslosigkeit wieder arbeitslos geworden. Diesmal lag es nicht an der Wirtschaft und dem fehlenden Wachstum, sondern daran, dass für das Wachstum keine Arbeitskräfte mehr nötig waren. Automatisierung und Robotik haben immer mehr Menschen aus den klassischen Lohnverhältnissen gedrängt. Weder Kapitalismus noch Gewerkschaften oder die etablierten Parteien hatten darauf eine Antwort. Schließlich baute ihr komplettes Menschen- und Gesellschaftsbild auf der Lohnarbeit auf. Egal, ob es Sinn macht. Hauptsache es verdient Geld.

Im konkreten Fall kam hier dazu, dass die Gemeinde die hohen Erwartungen an die Uni, Arbeitsplätze zu schaffen, nicht ins Vertragswerk aufgenommen hat. Genau dieser Aspekt wäre ja viele Jahrhunderte vorher automatisch erfüllt worden. Große Uni, viele Arbeitsplätze, ist doch logisch! War es leider eben nicht mehr! Das führte dazu, dass die zugesagte Steuerersparnis zu einer mageren Gegenleistung führte – rund fünf Beschäftigte. Lehrpersonal und technische Verantwortliche kamen hauptsächlich aus den umliegenden Ballungsräumen.

Die Automatisierungssteuer kam dann erst viel später. Zu spät für den Säckel so mancher Gemeinde und die berstenden Sozialkassen, die immer noch meinten, mit Langzeitarbeitslosen hauptsächlich Bewerbungstrainings durchführen zu müssen. Dann allerdings dämmerte es so langsam auch dem letzten Neoliberalen und den wenigen verbliebenen Sozialdemokraten, dass so etwas wie das Bedingungslose Grundeinkommen kein Hirngespinst von Gutmenschen ist, sondern absolut notwendig, wenn Geschäfte gerne auch in automatisierten Zeiten einen Umsatz machen wollen.

Wie eine Modell-Eisenbahn, nur dass Essen dabei rauskommt

Begeistert verfolge ich die Produktionsstraßen, die immer wieder mittels Unterführungen oder Metallbrücken überquert werden können. Alles erscheint mir wie eine Art Lego verbaut zu sein, in überschaubaren kubischen Modulen, leicht verstellbar, leicht zu reinigen, umprogrammierbar. Die Kästen, die an den Schienen vom Lastwagen ins Lagerhaus gleiten, beinhalten nichts anderes als in Folie eingeschweißte Zutaten. Dabei wiederholt sich der Bauplan des Lagerhauses auch wieder in jeder Kiste. Auch die Tütchen sind übereinander aufgehängt und können vorne aus dem Kasten herausgefahren werden. Zurück bleibt schließlich der leere Kasten, der dann gedreht und über ein zweites Gestänge wieder zurück in den Lagerraum gefahren wird. Im vor mir liegenden Kasten ist ein Päckchen drin verblieben, vielleicht durch einen übereilten Abschaltvorgang.

“Warum ist das ganze Zeug hier eigentlich nie abtransportiert worden?”, frage ich Kati irritiert.
“Als die Uni-Pläne zu platzen schienen, gab es Umplanungen in Richtung Möbelhaus oder Auto-Salon und da hätte man jeweils die Großküche genau so übernehmen wollen. Und es gibt wohl einige Paragraphen, die es verbieten, den Bau ‘auszuschlachten’. Entsprechend blieb die Anlage dadurch unberührt und als man dann soweit in der Klärung war, dass man die Module hätte ausbauen können, waren sie schon teils verrostet, teils verbogen und anderweitig beschädigt, teils wohnten Tiere darin, so dass dann beide Seiten entschieden, das Ausbauen sei zu teuer.  Aber ne andere Frage an den Techniker: Hast Du ne Ahnung, warum da noch keiner was hat mitgehen lassen?”

Zugedrohnt

Vor lauter Schreck reiße ich weit die Augen auf. “Mist verdammter, Kati kremple mal schnell Deinen Ärmel nach oben!” Während ich den Rucksack abgenommen habe und darin herumkrame, spüre ich ihren ungeduldigen Blick. “Ja?” Endlich habe ich den Tracker gefunden. Ich nehme dem Teil, das wie ein Deo-Roller aussieht, die Kappe ab, drücke sie gegen Katis Oberarm und betätige mit dem Daumen auf der Unterseite des Trackers einen Knopf. “Autsch!”, giftet sie mich an. “Bin ich nicht schon genug verletzt? Was soll das?” Dabei hält sie mir ihre verbundene Handfläche demonstrativ entgegen. Ich vollziehe bei mir die gleiche Prozedur und spüre – wenn man weiß, was passiert, meint man natürlich, es genau zu spüren, wie in enger Abfolge zunächst drei Nadeln die obere Hautschicht anritzen, damit dann ein winziger spitzig zulaufender Stift in die Haut eindringen kann.

“Wir sind jetzt getrackt. Die beiden Metall-Stifte senden alle paar Sekunden im Umkreis von zehn Metern Funk-Signale aus, die sämtlichen Überwachungsrobotern durch das Senden auf einer ganz bestimmten Frequenz zeigen, dass wir ‘wohlgesonnene Eindringlinge’ sind. Glaubst Du denn, die Automatisierung macht vor dem Security-Konzept halt und das Gebäude wird rund um die Uhr von einer zehnköpfigen Wachschutz-Mannschaft geprüft? Hier ist genau eine Person, bzw. nicht hier, sondern in einer Wohnung, 1km entfernt. Der Rest sind Roboter.”

Willkommen in Westworld

Falls ich die Absicht hatte, mich selbst und Kati zu beruhigen, so ist mir das nicht gelungen. Schließlich kann ich einerseits nicht ausschließen, dass uns Hassan den einen oder anderen Streich spielen will und zudem kann sich natürlich auch für ihn irgend etwas ändern, überraschende Stippvisite eines Politikers, zum Beispiel, und schon wimmelt es hier vor Security.

“Und wenn wir den Robotern jetzt über den Weg laufen?”, reißt mich Kati aus den Gedanken.
“Dann müssen wir uns identifizieren, sonst halten die uns in Schach oder sie schießen, am Ende der Eskalationsleiter. Nein, nicht scharf natürlich, aber ausreichend, damit wir von kompetenter Stelle eingesammelt werden können.”
“Und wie identifizieren wir uns?”, fragt Kati, das ‘wie’ mit unnatürlichem Singsang in die Länge ziehen. “Hallo Robo, ich bin die Kati?”.
“Das ist schon mal nicht schlecht. Wenn Du aber völlig sicher sein willst, dann zieh Dir bitte die Armbinde mit diesem seltsamen Muster über”, antworte ich und reiche ihr ein Stück Stoff hinüber, wie gemacht, um es sich über den Oberarm zu streifen. Ein zweites Exemplar lege ich mir selbst an.

Hz / Bg / Bs, mit Tülle oder mit Streuer

Nun, perfekt ausgestattet, wende ich meine Aufmerksamkeit wieder der automatisierten Küche zu. Ich versuche es zumindest, denn Katis provokantes Grinsen hindert mich daran. “Ich weiß ja, dass Du das Rätsel am liebsten selbst lösen willst, wie das alles hier funktioniert hat. Aber lass mich Dir einen kleinen Tipp geben, Einstein. Die Lestén-Corporation hat in der Nahrungsmittelproduktion für Fertiggerichte genau fünf Sparten: ‘Hauptzutat (gestückelt, in Scheiben, am Stück)’, ‘gesunde Beilage (zentral / peripher zu platzieren, gedünstet vs. gebraten)’, ‘Sättigungsbeilage (zentral / peripher zu platzieren, gekocht / fritiert)’ und ‘Sauce und Topping (maximal drei sequentielle Slots, jeweils mit Positionsangabe Hz / Bg / Bs, mit Tülle oder mit Streuer)’.”

“Ha!”, schießt es mir durch den Kopf und – unbeabsichtigt – aus dem Munde. In vier unterschiedliche Höhen angebrachte Kästen, vier Produktionsstraßen, vier Arten von Komponenten! Bingo!

Schnell versuche ich meine Theorie zu testen. Eine Station zum Aufschneiden ist hier. Erhitzen, Grillen oder Frittieren geschieht hier. Spatel und Kelle zum Anordnen sind dort. Das könnte die Bahn für die Hauptzutat sein!
Zwei sehr ähnliche Bahnen, an deren Ende die Speise vorsichtig auf den Teller fällt – die Beilagen?
Spritztülle und Streugitter, dreifach angeordnet, die letzte Bahn. Großartiges Layout, um Parmesan, Mohnstreusel oder Bratensauce zu applizieren!

Triumphmarsch… die letzten Meter

Alles läuft auf einer zentralen Strecke zusammen, vermutlich innerhalb Sekunden. Ich folge dem Band weiter, das nun die letzten Meter auf Hüfthöhe emporsteigt und in eine Vitrine hineinläuft. Dort warten die Gerichte schließlich unter der Wärmelampe auf Abnehmer. Platz ist für bis zu vier Gerichte, was wohl bedeutet, dass die einzelnen Maschinen einen gewissen Vorrat puffern. Schließlich will man flexibel auf Absatz-Spitzen reagieren können.
Kurz grüble ich über eine Art Kipp-Vorrichtung. Nach einigem Grübeln fällt mir ein, dass es bei den Fastfood-Riesen schon  lange Usus ist, Gerichte nach einer bestimmten Zeit des Wartens wieder aus dem Angebot zu nehmen. Tja, dann wir da wohl über die Kipp-Vorrichtung alle paar Minuten etwas in in die Tonne gekippt, um gegen etwas Frisches ersetzt zu werden!

Eine Steuer auf Roboter

Automatisierung könnte man als den Prozess beschreiben, für möglichst viele einen hohen Geschäftswert bei minimalem menschlichem Arbeitsaufwand zu schaffen. Das ist ein faszinierendes Thema, ebenso wie die Frage, wie man Automatisierung besteuern könnte. Anfänglich wurde überlegt, jedes Unternehmen solle belegen, wie viele Arbeitskräfte seit 1990 durch Maschinen ersetzt wurden. Dann brach erst mal Tumult los. In einer großangelegten Kampagne, wie sie nur Lobbyisten der Großindustrie lostreten können, wurde in allen Medien und vielen Talkshows gemahnt, den ‘Verwaltungs- und Bürokratiewahnsinn’ zu stoppen.

Ein paar smarte Wirtschaftswissenschaftler haben schließlich eine Formel entwickelt, die den Grad der Automatisierung in einem Unternehmen anhand an ein paar einfacher Daten gut berechnen konnte. Was eignet sich besser für die Berechnung eines Steuersatzes. Und Umsatz, Anzahl der aktuell beschäftigten Mitarbeiter und die Differenz zwischen dem niedrigsten und höchsten Einkommen im Betrieb konnte wirklich jeder Unternehmer schnell liefern. Und das war auch fast schon alles. Als die Konzernlobby nachrechnete und tatsächlich zum Ergebnis kam, dass die Formel die Realitäten wohl ziemlich gut abbildet, wurde die Lautstärke der Kampagne ganz schnell heruntergefahren.

Schlechtes Essen in schöner Architektur

Alle Rätsel gelöst? Meine Aufmerksamkeit schaltet wieder vom Tiefen-Modus auf Breiten-Modus um und meine Augen lösen sich von den unter Staub schwach metallisch glänzenden Vitrinen und Produktionsstraßen. Trotz dämmrigem Nieselregen-Licht erschrecke ich fast, so hoch und weit sind die Dimensionen des Mensa-Raumes. Ein großzügiger “unterer Speisebereich” wird an vielen Stellen durch Podien und Nischen strukturiert. Wenn der Blick höher wandert, dann fällt er als nächstes auf eine Galerie auf der einen Seite und einem Cafeteria-Balkon auf der anderen Seite des Raumes. Wie eingangs bereits erwähnt sind auf den großen luftig im leeren Raum stehenden Stoff-Bahnen keine beworbenen Artikel zu sehen, sondern ästhetische Muster in dezenten Farben, zusammen mit einem QR-Code, mit dessen Hilfe man sich die Mensa-App herunterladen kann.

Schade, dass wir jetzt keinen Ausflug auf den Cafeteria-Balkon machen können, um dort frisch angerührte Lestén-Café-Spezialitäten zu genießen! Und verzehrfertigen Kuchen, der fast wie frisch gebacken schmeckt, gab es dort laut Kati auch. Wie hier unten sorgt auch dort ein freundlicher Automat dafür, dass es nie lange Schlangen gibt.

Draußen hat sich die Sonne erfolgreich an einer Wolke vorbeigearbeitet und so fällt nun strahlend helles Licht in die gebrochen asymetrische und doch harmonische Innenarchitektur. Etwas blinzelnd schaue ich hinüber zur nun von hellen Lichtfäden durchdrungenen Glaswand auf der Stirnseite. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das Essen hier all zu gut geschmeckt hätte – aber es hat sicherlich Spaß gemacht, sich hier drin aufzuhalten.

FORTSETZUNG: Functional Food – Entwicklungsaufgaben X