Roadmap passt nicht. Roadmap setzt Planbarkeit voraus. Roadmovies – das hat mehr was mit Überraschungen und Opportunities zu tun!

In diesem Artikel möchte ich die Frage beantworten, wo es (vielleicht) hingehen soll und welche Stationen es auf dem Weg geben könnte.


Mögliche nächste Stationen des Roadmovie

1. Anregungen von einer Lektorin holen, die sich mit Krimis auskennt

Spannungsbögen schaffen und optimieren kann bei abstrakteren Themen ganz schön schwer sein. Die Gedanken für den Leser genau so interessant machen wie sie für mich sind, das ist die Herausforderung.

2. Artikel übersetzen

Ich möchte diese Seite in eine ganze Reihe von Sprachen übersetzen, über verschiedene Medien streuen und die Suchmaschinen-Relevanz heben. Ich halte es anfänglich für enorm wichtig, einen kleinen Kreis von sehr ähnlich denkenden Menschen zu sammeln, um viel Antrieb “nach vorne” bei wenig Reibungsverlust “an den Seiten” zu entwickeln.

3. Schon mal kühn ein paar Ziele von weiter unten anpacken

Die Festanstellung ist beendet und die Freiberuflichkeit in trockenen Tüchern. Projekt “allmännITta” hat das Licht der Welt erblickt. Damit sind jetz die ehemals untenstehenden Punkte im Fokus

  • einen Verein zur Unterstützung gemeinnütziger Vereine gründen, gewissermaßen den Dachverein, das gute Gewissen, die Hüter des Rahmenwerks und der kleinste gemeinsame Nenner aller mehr oder weniger lose organisierten Mitglieder.
  • eine GGmbH für IT Dienstleistungen für gemeinnützige Vereine und andere Projekte gründen

4. Sobald weitere Personen dazukommen

Erst mal “Hallo” sagen :). Bin mir nicht ganz sicher, ob sich zwei, die sich, jeder für sich, als Dilettant bezeichnen würden, auch gegenseitig als solcher begreifen würden – wäre doch schon mal ein spannendes Experiment.

5.Die Keimzellen des Ganzen entwickeln

Was ist die Keimzelle, die viele autonom denkende Menschen zusammenbringen kann? Die Keimzelle ist meiner Ansicht nach, dass aus zwei einzelnen Personen mit zwei einzelnen Ideen oder “Projekten” eine Gruppe von zwei Personen wird, die zusammen an zwei Projekten arbeitet, wobei beim einen der eine und beim anderen der andere den Hut auf hat, wodurch plötzlich für beide Projekte die Chance der Verwirklichung drastisch steigen dürfte.

Ich glaube, dass es im Kleinsten der Fünfklang ist aus

  • Ich hab ne Idee, hilf du mir dabei?
  • Du hast ne Idee, kann ich Dir dabei helfen?
  • Du weißt, dass Dein Projekt für mich inzwischen so wichtig ist als ob es mein eigenes wäre: kann ich Dein Partner statt Dein Helfer sein?
  • Optional: Ihr habt ne Idee, darf ich euch dabei helfen?
  • Optional: Ihr habt ne Idee, darf ich euch vielleicht gegen Geld bei Sachen helfen, bei denen man nicht all zu viel verantwortlich mitdenken muss oder wo zwar die Tätigkeit Expertise erfordert, aber diese Expertise nichts unmittelbar mit dem Projekt zu tun hat (z.B. den Arbeitsraum reinigen)?

Tools zur Zusammenarbeit, virtuelle und reale Räume

Wenn man dann mal mehr als drei Dilettanten versammelt hätte, würde sich die Frage nach weiteren technischen Tools stellen, mit denen man in Kontakt bleiben könnte und mit Hilfe derer man zusammen an Projekten arbeiten möchte.

Organisationsform, Verein

Mit mehr als 10 Dilettanten könnte man sich dann so langsam mal über eine Vereinsgründung unterhalten, die den gemeinsamen Mindset und die Weiterentwicklung der Idee sicherstellt. Dazu kann dann die Gründung verschiedener  Genossenschaften oder gGmbHs kommen, die jeweils wiederum Mitglieder im Verein sind und über die z.B. so etwas wie das Bedingungslose Grundeinkommen realisiert werden könnte. Auch “Dilettantenhäuser” könnten auf einer solchen Grundlage gegründet werden.

Ein paar Ideenschnipsel von mir…

Eigene Projektwünsche

  • BORIS weiterentwickeln, das bedürfniszentrierte, objekt- und relationsorientierte Informations-System, mein Diplomarbeitsprojekt, von dem ich nach 15 Jahren immer noch überzeugt wäre, dass es ganz schön reinhauen würde, käme man denn mal in die komfortable Situation, es Stück für Stück umzusetzen.
    Der Artikel “Der Bibliothekar” beschreibt die Motivation, die zur Idee für meine Diplomarbeit damals geführt hat.
    Ich werde die Arbeit zwar noch in einzenen Artikeln mundgerecht darreichen; wer möchte, kann hier aber schon mal gerne einen Blick auf das ungeschminkte “Rohmaterial” werfen:

  • myLobby ins Leben rufen, gewissermaßen eine Wikipedia für Meinungen, wo Privatleute, gemeinnützige Vereine oder andere Organisationen (die müssen dafür bezahlen) Pro- und Contra-Positionen zu Themen mit Argumenten, Materialien und Studien anreichern.
    Nutzer der Plattform wiederum haben die Möglichkeit, ihre Positionen festzulegen (oder zu ändern), an Projekten, Petitionen, etc. zu ihren Positionen (automatisiert?) teilzunehmen.

Ganz allgemeine Ideen

  • eine GGmbH für rechtlich-organisatorische Beratung von gemeinnützigen Vereinen und anderen Projekten gründen
  • genossenschaftliche “Dilettanten-Häuser” gründen
  • so etwas phänomenales wie das Estnische Liederfest auf eine internationale humanistische Grundlage bringen, mit von der Community ausgewählten, adaptierten, teils selbst komponierten Liedern, die von hundert einzelnen kleinen Chören, die zu einem großen Gesamt-Chor zusammenwachsen, vorgetragen werden und was einem dazu sonst noch so alles einfallen mag.

Das wichtigste an der Roadmap: Du

Es bringt nicht sehr viel, zu versuchen, jemanden in eine Richtung zu reißen, in die er eigentlich gar nicht will. Der Grat zwischen Überreden und Überzeugen ist schmal – und der Unterschied ist erst dann erkennbar, wenn jemand peinlich berührt sagt: “Du, ich wollte Dir das schon ganz lange sagen. Ich hab keine Lust mehr, genau in dieser Richtung weiterzumachen. Aber Du warst so begeistert davon. Da wollt’ ich Dich einfach nicht enttäuschen. Sorry. Ciao!”

Deshalb gilt: es gibt so ein paar Grundpfeiler, die ich nur sehr ungern verrücken würde, aber bei ganz vielen Dingen mach ich viel lieber was anders und es läuft, statt es genau so zu machen, wie ich es mir vorgestellt habe und ich bin allein damit. Es ist die gemeinsame Roadmap, die gemeinsame Streckenplanung, die zählt.