g20k - Dilettanten gesucht

dilettarsi, ital. = sich erfreuen, herumbasteln

Kategorie: Eruptionen (Seite 2 von 2)

Auf der Jagd

Auf der Jagd

Sehnen sich Ihre grauen Zellen nach einer ordentlichen Jagd? Sehnen sie sich danach,  das Opfer mit Argumenten in die Enge zu treiben, bis es dankbar sein Fehlen eingesteht?
Ihr kognitiver Schießstand ist eingerostet und es dürstet Ihnen danach, mal wieder Ihr komplettes Arsenal an Argumenten abzuschießen?
Ihre Tatzen tun weh vom dauernden Streicheln und ihre verbalen Krallen müssen mal wieder geschärft werden?

Für einen lächerlichen Stundentarif von 100 Euro bin ich Ihr menschlicher Kratzbaum. Gegen einen Aufpreis von 500 Euro zuzüglich Behandlungskosten bin ich sogar für tätliche Auseinandersetzungen buchbar.

Ihre Gruppe wird sich selten so zusammengehörig fühlen wie nach meinem Besuch!

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Gefühlswelten eines INFJ?

Im hier und jetzt? INFJ-Horror

Lebe im hier und jetzt, sagen sie. Dann bist du glücklich, sagen sie. Genieße den Moment, wabert es herüber. Sei im Moment! Sei der Moment!
Schlimm, wenn sich die Einsicht von hinten anpirscht, wie weit man davon entfernt ist, vom “hier” oder vom “jetzt”. Und je mehr einem die Gedanken dazu durch den Kopf schießen, desto mehr fasziniert, auf wie viele unterschiedliche Arten und weisen man von diesem “hier und jetzt” entfernt sein kann. Zudem beginnt man die Aufforderung herumzudrehen: “Muss es denn immer automatisch schlecht sein, nicht im “hier und jetzt” zu sein? Kann es vielleicht sogar Biografien, über Jahre gewachsene Erfahrungsstränge, geben, die es unmöglich machen, ins “hier und jetzt” zurückzukehren? Und ist das vielleicht auch gut so?

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Seifenblasen, Seifenschaum

Seifenblasen

“Aber wir müssen doch den Flüchtlingen und den Menschen in der so genannten Dritten Welt helfen!”

Ja, müssen wir, definitiv! Aber mit welchem Ziel eigentlich? Sicher, Menschlichkeit! Wir wären auch heilfroh wenn uns jemand in ähnlicher Lage helfen würde. Es ist einfach geboten! Basta!
“Aber” denkt es in meinem Kopf weiter, heimlich und leise.  Machen wir es, um sie in die realistische Lage zu versetzen, in einigen Jahren auch nach dem Häuschen im Grünen, dem Rentenbescheid, dem nächsten Jahresurlaub zu streben? Machen wir es dafür, dass sie im Büro Germany’s Next Top-Model und das Dschungel-Camp diskutieren und sich nach dem erfolgreichen Training zum Halbmarathon wie ein richtiger Mensch fühlen? Ha, ich weiß! Wir helfen, damit in 20 Jahren für den nächsten großen Flüchtlingstross wieder jemand Neues da ist, der die gleiche Befreiung von der Sinnleere erfahren kann, wie wir sie erfahren, die wir jetzt helfen.
Seifenblasen.


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Verkopft?! Warum?

Da fragt man eine gute Freundin, welches qualifizierte Urteil sie über dieses Blog abgeben könnte und dann kommt nur die Antwort es sei verkopft! 
Anbei der Versuch, unter anderem darauf eine Antwort zu geben.

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Besorgte Bürger – wirklich!

Der nicht dumme und doch wirklich besorgte Bürger kann in vielen Punkten, die das Enstehen der Flüchtlingskrise betreffen, durchaus mit dem "Gutmenschen" völlig einer Meinung sein. Die Meinungsdiskrepanzen treten in völlig anderen Aspekten auf.

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Smartphone – mal wieder ein Untergang des Abendlandes

Die Enge Symbiose vieler Zeitgenossen mit dem Smartphone mag für viele Menschen, die vor Mitte der 1970er geboren sind, ein Rätsel sein. Angesichts der Einsatzmöglichkeiten ist das aber eigentlich alles andere als erstaunlich, ist es doch gleichzeitig Zeitung, Buch, Walkman, Spiel, Kamera, Televisor, Gesprächs- und Diskussionsplattform, Bank, Laden, Orga-Mittel, Schreibtisch und was weiß ich sonst noch alles.
Die gute Nachricht: die Zivilisation wir auch diesmal mal wieder nicht wegen einer technischen Neuerung untergehen.

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Arbeit muss sich wieder lohnen! Arbeit. Arbeit… Arbeit?

Die heilige Kuh der Arbeit wird heute viel zu speziell gefasst. Im Extrem führt das zu zweierlei. Erstens werden Errungenschaften der Zivilisation (Automatisierung, Fortschritt, Fürsorge, Mitmenschlichkeit) zum Problem erhoben. Zum anderen bekommen problematische Seiten der an Kapital und Wachstum orientierten Arbeitswelt (Umweltverschmutzung, Sinnleere, Burnout) das Etikett der bitteren Pillen und des notwendigen Übels aufgedrückt.

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