g20k - Dilettanten gesucht

dilettarsi, ital. = sich erfreuen, herumbasteln

Kategorie: INFJ (Seite 1 von 2)

Ideologie? Siegfried_das_Reichsschwert_schmiedend; James Steakley, This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Iiiiih, Ideologie!

“[…] Du bist sooo ideologisch! Dabei ist doch heute alles so vielfältig. Die Zeiten der Ideologie liegen doch hinter uns! Du suchst jemanden, der genau so ist wie du. Und wenn du ihn fändest, könntest Du ihn vermutlich nicht mal leiden. […]”

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Hinab in die von Bioluminiszenz erleuchtete Grotte

Hinab – Ein bemerkenswertes Selbstgespräch I

Hinab

Wo bin ich?

„Oh, Sie sehen ja übel zermartert aus!“ höre ich, als ich die Augen aufschlage.
Ich liege auf einem Hotelbett, in voller Montur, die Füße samt Schuhen über das Fuß-Ende baumelnd, neben mir die adrette Dame vom Empfang, die mich voller Sorge betrachtet.

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Hero und Leander, Wir statt ich?

Wir statt ich – Der Succubus II

Vorspann

Wir trafen uns in der folgenden Zeit öfter. Sie zeigte mir etliche ihrer alchemistischen Kniffe und half mir, meinen Tränken noch den einen oder anderen Effet  zu geben. Ich wiederum konnte ihr einiges über Schwarzpulver und andere explosive Mischungen beibringen und über das Geheimnis mancher Innerei, um ihre alchemistischen Künste zu komplettieren.

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A notable depiction of a Succubus-like vision, in contrast to the Incubus.

Der Succubus I

Für alle INFJ, die sich getreu dem Motto “alles oder nichts” in einer Affäre zu verlieren drohen. Succubus ist in sehr loser Anlehnung an die wunderbaren Romane und Erzählungen von Andrzej Sapkowski und die Interpretation von CD Project Red verfasst.


Im Dorf

Dunkel, dunkel ist es immer noch. Aber etwas ist anders. Ich stehe. Und während ich mein Gewicht verlagere, spüre ich den Kies unter meinen Stiefelsohlen. Es tut gut, dieses runde helle Geräusch, das die kleinen Steinchen machen.

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Das Gericht hat sein Urteil gesprochen und es exekutiert. Der Angeklagte ist in der Kryo-Kammer eingefroren.

Reingezappt: Vor Gericht

Mitten reingezappt, ins Gericht. Ins Fernseh-Gericht.
Endlich Urlaub, ein paar Tage bei meinen Eltern, Computerprobleme lösen, wieder Kind sein. Und schon ertappe ich mich vormittags um 11 dabei, vor dem Fernseher zu sitzen, im Arbeitszimmer meines Vaters. Genau dort sitze ich, wo ich 25 Jahre vorher etwa genau zu dieser Tageszeit in den Sommerferien auch gesessen haben könnte. Von Nostalgie überwältigt beschließe ich, zumindest für ein paar Minuten die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen und die Gerichtsshow weiterzuschauen.

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Gretchenfrage

Die Gretchenfrage

Von wegen Gretchenfrage! Ich bin kein Agnostiker. Mir reicht es nicht festzustellen, dass ich doch gar nicht wissen kann, ob es so etwas wie einen Gott gibt. Atheist bin ich. Ich habe entschieden, dass es für mich keinen Gott gibt. Ich habe mich entschieden, dass ich so leben will als gebe es keinen. Und selbst wenn es dann doch noch einen gäbe,  der sich hinter einer kosmischen Wolke versteckte, dann lebte ich doch lieber so als gäbe es keinen.

Nur die halbe Wahrheit

Aber das ist nur die halbe Wahrheit, nur eine Ausflucht. So klar ich die Gretchenfrage beantworte, so sehr verfolgt sie mich doch weiter.

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Ikigai – Der Grund, sich aufs Aufstehen zu freuen

Ikigai? Noch nie gehört? Ich auch bis vor kurzem nicht. Es gibt “Neuigkeiten”, bei denen ist es eigentlich schade, dass sie als Neuigkeiten gelten. Ikigai (ei-ki-gä-ai ausgesprochen) ist so eine.

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Gefühlswelten eines INFJ?

Im hier und jetzt? INFJ-Horror

Lebe im hier und jetzt, sagen sie. Dann bist du glücklich, sagen sie. Genieße den Moment, wabert es herüber. Sei im Moment! Sei der Moment!
Schlimm, wenn sich die Einsicht von hinten anpirscht, wie weit man davon entfernt ist, vom “hier” oder vom “jetzt”. Und je mehr einem die Gedanken dazu durch den Kopf schießen, desto mehr fasziniert, auf wie viele unterschiedliche Arten und weisen man von diesem “hier und jetzt” entfernt sein kann. Zudem beginnt man die Aufforderung herumzudrehen: “Muss es denn immer automatisch schlecht sein, nicht im “hier und jetzt” zu sein? Kann es vielleicht sogar Biografien, über Jahre gewachsene Erfahrungsstränge, geben, die es unmöglich machen, ins “hier und jetzt” zurückzukehren? Und ist das vielleicht auch gut so?

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Seifenblasen, Seifenschaum

Seifenblasen

“Aber wir müssen doch den Flüchtlingen und den Menschen in der so genannten Dritten Welt helfen!”

Ja, müssen wir, definitiv! Aber mit welchem Ziel eigentlich? Sicher, Menschlichkeit! Wir wären auch heilfroh wenn uns jemand in ähnlicher Lage helfen würde. Es ist einfach geboten! Basta!
“Aber” denkt es in meinem Kopf weiter, heimlich und leise.  Machen wir es, um sie in die realistische Lage zu versetzen, in einigen Jahren auch nach dem Häuschen im Grünen, dem Rentenbescheid, dem nächsten Jahresurlaub zu streben? Machen wir es dafür, dass sie im Büro Germany’s Next Top-Model und das Dschungel-Camp diskutieren und sich nach dem erfolgreichen Training zum Halbmarathon wie ein richtiger Mensch fühlen? Ha, ich weiß! Wir helfen, damit in 20 Jahren für den nächsten großen Flüchtlingstross wieder jemand Neues da ist, der die gleiche Befreiung von der Sinnleere erfahren kann, wie wir sie erfahren, die wir jetzt helfen.
Seifenblasen.


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Menschen aus Plastik, Stein und Glas

Was können wir lernen von Menschen "aus Glas", von Zerbrechlichen? Von denen, die normalerweise den Ellbogen der so genannten "Leistungsgesellschaft" ins Gesicht bekommen? Was brechen wir uns ab, wenn wir versuchen, eine Gesellschaft genau so zu gestalten, dass auch diese Menschen ganz vorne mit dabei sein können? 
Jeder kennt vermutlich einen Dampfplauderer und Heißluftproduzenten, der überall die Aufmerksamkeit erregt, wenn er den Raum betritt. Haben wir schon mal geprüft, ob es auch das Gegenteil gibt, einen Leisen, vielleicht Zerbrechlichen, der ungeahnte Facetten sichtbar machen kann, wenn er erst mal die Möglichkeit dazu bekommt?

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