“Haben Sie nicht mehr Angst vor Leuten, die Böller werfen, Steine werfen?”

“Die schmeißen sie ja nicht auf Deutsche!”

“Die schmeißen sie aber auf andere Menschen, oder?”

“Aber es sind keine Deutschen!”

Es gab dieses Panorama-Video, in dem ältere Damen, die gut und gerne meine Großmütter hätten sein können, mit wutverzerrten entgleisten Gesichtszügen auf Flüchtlinge und den Staat schimpften. Ungläubig hab ich die Szenen immer wieder angeschaut. Menschen entgleisen komplett, die in meinem naiven Kopf eigentlich Sätze sagen müssten wie “Iss doch noch was!” oder “Zieh dir noch was Warmes über! Es ist kalt draußen.”

Wie kann es dazu kommen? Wie kann jemand, der im gleichen Land lebt wie ich und das gleiche Sozialsystem genießt, zu solchen menschenverachtenden Aussagen kommen?

Szenenwechsel

Du siehst scheiße aus

Kolleg*innen hatte mich schon vor Monaten darauf aufmerksam gemacht, wie unentspannt, hypersensibel und keifig ich seit Längerem bin. Ein Blick in den Spiegel zeigt, dass mein Teint unter den gelegentlichen Schlafstörungen, dem Morgens-nicht-Rauskommen und Abends-nicht-Reinkommen ins Bett auch etwas gelitten hat.

Bei einer kognitiven Inventur fällt mir auf, wie wenige Aufgaben es gibt, die mir aktuell in meinem Arbeitsumfeld wirklich Spaß machen. Umso mehr Stichworte gibt es, die meinen Puls in die Höhe schnellen lassen. Zudem sprudeln die Themen für Blog-Artikel zum Thema Leadership und Bedingungsloses Grundeinkommen. Es fühlt sich an wie eine Beziehung, bei der man sich nach ein paar Jahren plötzlich fragt: “Wie um alles in der Welt haben wir zwei uns damals nur so attraktiv finden können?”

Tollkühne Männer in ihren… Quax, der Bruchpilot

Wie einer, der sein Schicksal geradezu provozieren will, bewerbe ich mich intern in einer tollkühnen Aktion für eine Vorgesetzten-Rolle. Mag sein, dass ich dabei den Bogen gnadenlos überspanne. Leadership und möglichst autonome interdisziplinäre Teams sind an manchen Orten eine Selbstverständlichkeit. An anderen Orten sind es Kampfbegriffe. Verrücktheiten geradezu! Tatsächlich kann ich dabei zuschauen, wie die von mir präsentierten Ideen beim Auswahlgespräch die Augenbrauen mancher Beteiligter in Richtung Haaransatz drücken.

Ohne eigentlich etwas anderes zu erwarten, handle ich mir nach einem Bewerbungsgespräch und einem interessanten, professionell durchgeführten psychologischen Assessment die schallende Geschäftsführungsohrfeige ein, dass ich für keinerlei Führungsaufgaben im Sinne des Führungsleitbilds der Firma geeignet sei. Mein späterer neuer Vorgesetzter ist geeignet. Leider. In jederlei Hinsicht. Entsetzlich gut geeignet.

Obwohl der nun folgende taktische Rückzug weg von den besonders schmerzlichen Bereichen klappt, wird es gesundheitlich nach dieser kalkulierten Enttäuschung nicht wirklich besser.

Abends penne ich erschöpft bei einem YouTube-Video ein, wache gerädert am Schreibtisch auf und finde wenige Stunden später keinen Schlaf mehr. Am Wochenende gelingt es mir manchmal erst zu einer Uhrzeit aus dem Bett zu kommen, die meine Mutter sofort in ein Flugzeug steigen lassen würde, wenn sie davon wüsste.

Die größten Erfolgserlebnisse sind die nicht seltenen Momente, in denen sich etwas bewahrheitet oder etwas vollzogen wird, das ich ein halbes, ein oder zwei Jahre vorher “vorhergesagt” habe. Aber Propheten-Parties werden selbstredend immer alleine gefeiert. Wer hat schon Lust darauf, einem knorrigen Kauz beim Aufzählen seiner prophetischen Heldentaten zuzuhören.

Alle Tassen im Schrank?

Ich mache mich auf der Suche nach einem Psychologen, mit dem ich über meine Problematik diskutieren kann. Stimmt etwas mit mir nicht oder ist tatsächlich der unwahrscheinliche Fall eingetreten, dass man einfach von -Pieeeep- umgeben ist?* Wenn ich anfange, über eine mögliche Therapie nachzudenken, dann gruselt es mir davor, dass sich mein Gesicht nach ein paar Sitzungen und/oder nach ein paar Pillen in eine debil lächelnden Blackhole Sun – Fratze verwandeln könnte. Ich will nicht etwas toll finden, das ich gerade noch als entsetzlich empfunden habe! Und eigentlich will ich bei solchen Dingen, die mich stören, zunächst sehr argumentationsbeflissen, dann ironisch und sarkastisch und schließlich ungeduldig und zynisch werden. Ich möchte das gar nicht mit Gleichmut ertragen! Dafür sind mir 70 oder 80 Jahre Lebensspanne einfach zu kurz!

Aber meine Befürchtungen sind völlig unberechtigt. Das befürchtete Ergebnis blieb aus. Auch ein anderer unheimlich hilfreicher Ansatz kam nicht zum Einsatz, der mich wieder zurück auf Spur gebracht hätte. Ich werde nie herausfinden, welcher Ansatz zum Einsatz gekommen wäre, denn alle in Frage kommenden Psychologen hatten im nächsten viertel Jahr leider keine Zeit. Ein Dank den kassenärztlichen Vereinigungen!

Die Rettung, ein “freundschaftliches Gespräch”

Die Rettung kommt unverhofft und gut verkleidet, bei einem “freundschaftlichen Gespräch” mit einem externen Berater abends vor der Firma.

… Also, falls Du der Meinung bist, Du seist für die Firma sehr wichtig, dann darf ich Dir hiermit sagen: Das ist nicht zutreffend! Nicht nur, dass Du immer wieder mit Deinem Vorgesetzten aneckst – und der ist gesetzt! Ich habe mich umgehört. Du programmierst schlampig. Mit Deinen fixen Ideen kostest Du die Firma eine Menge Geld. Ja, Du hast sehr gute Einfälle manchmal, aber deine zynischen Verbalattacken, mit denen Du in der Lage bist, Meetings zu sprengen, sind nicht nur in der IT berüchtigt. Entweder du brennst für die Firma und versuchst es mal mit mehr Gleichmütigkeit oder du tust Dir besser selbst einen Gefallen und gehst.

Mein Gehirn – wie immer bei solchen Gesprächen – käut das Gesagte in den folgenden Tagen immer und immer wieder. Dabei entdeckt es dann auch immer wieder neue Wort-Büschel, auf denen es noch gar nicht herumgekaut hat. Faktisches wie Postfaktisches wird einer Evaluierung unterzogen, gärt vor sich hin. Und während die Wortbrühe toxisch durch die Dachkammer schwappt, werden dort Gedanken gelöst, von denen man gemeint hatte, dass sie sicher an zentraler Stelle verklebt wären. Und diese Gedanken polter-schwappen nun tosend und platschend durch mein Oberstübchen:

Wertschätzung

Vorher: In Deiner ehemaligen Firma hast du dich ausprobiert und in dieser hier bleibst du jetzt. Irgendwann wirst du die Wertschätzung für deinen Einsatz bekommen.

Nachher: Du bekommst hier nie die Wertschätzung, die Du gerne hättest. Deine Historie und Meriten wurden zusammen mit einer ganzen Reihe neuer Vorgesetzter und Kollegen ausgetauscht. Worauf wartest Du also noch?

Verbesserung von unten nach oben

Vorher: Wenn die Basis etwas als gut und richtig identifiziert hat, dann wird sich das auch über die Vorgesetzten nach oben durchsetzen. Am Ende wird das sogar bei der Geschäftsführung ankommen.

Nachher: Mitarbeiter werden von oben nach unten eingestellt und von oben nach unten gekündigt. Selbst Berater werden “von oben” eingestellt und berichten “nach oben”. Wie nahezu unmöglich ist es, dass so eine Organisation von unten nach oben lernt? Zumal wenn das mittlere und obere Management so schrecklich zufrieden mit sich ist?

Wechsel

Vorher: Überall gibt es andere Probleme. Wechseln ist sinnlos. Versuch lieber dort, wo du heimisch bist und dich auskennst, mit an der Lösung der Probleme zu arbeiten.

Nachher: Du musst ja nicht von einem 40-Stunden-Job zum nächsten wechseln. Es gibt doch noch andere Möglichkeiten. Freiberuflichkeit oder Selbständigkeit zum Beispiel. Wie wär’s mit einem Businessplan?

Irgendwann demnächst

Vorher: Irgendwann demnächst, vielleicht, wenn alles besser ist, dann verhandelst du einfach, ob du nicht nur drei oder vier Tage pro Woche arbeiten kannst. Dann wirst du noch auf einige Jährchen vertröstet, aber dann, dann klappt das bestimmt.

Nachher: Es macht Dir hier keinen Spaß mehr und viele deine Schmerzen kannst Du direkt mit dem Gesicht eines Vorgesetzten verbinden. Also warum weniger arbeiten oder gar ein Sabattical einlegen, wenn Du eigentlich in der Tiefe Deines Herzens einfach nur weg hier willst? Warum herumlavieren statt Nägel mit Köpfen?

Zeit für einen Brief

Zaghaft habe ich den Brief auf den Schreibtisch meines Chefs gelegt. “Hiermit kündige ich mein Beschäftigungsverhältnis zum nächstmöglichen Termin”. Der dreiwöchige Urlaub, den ich kurze Zeit später genieße, ist der beste seit langer Zeit, obwohl ich kaum die Stadt verlasse. Aber die Ideen und Pläne sprudeln, meine Energie schlägt Kapriolen, die Aufmerksamkeit ist wieder da, die Bitterkeit verschwunden.

Es wird plötzlich um ein vielfaches leichter, Probleme mit Gleichmut zu betrachten, zumal wenn man es nun schafft, sich von der Aufgabe zu entledigen. Themenkomplexe, die einen beim Einschlafen noch lange verfolgt haben, sind nun einfach irrelevant.

Jetzt merke ich auch erst, dass ich viel zu lange meine politischen und gesellschaftlichen Ansichten von meiner professionellen Persona “getrennt” hatte, wie getrennte eineiige Zwillinge. Familienzusammenführung!

Allerdings bin ich nun gleichermaßen in Vorfreude und angstvoll gespannt. Mit stolz geschwellter Brust rede ich mir gerne ein, in sehr vielen Fällen gelernt zu haben, wie man es gerade eben nicht macht. Jetzt wird es darauf ankommen, tatsächlich zu zeigen, dass es anders besser funktioniert. Wird das zu schaffen sein?

Verbitterung! Kaum hat man das Stichwort…

Erst ein paar Wochen nach der Kündigung war es, als mir das Stichwort “Verbitterung” – natürlich beim Zähneputzen – plötzlich durch den Kopf schoss. Die Web-Recherche brachte mich schnell zu einem Spiegel-Artikel und dem nicht mehr wegzudenkenden obligatorischen Eintrag bei Wikipedia.

Nicht nur die Diagnose deckte sich sehr schön mit meinem Erleben, von Wunsch nach Rache einmal abgesehen. Auch die Therapie hatte ich in meinem Fall gut gewählt, nämlich einen Weg zu suchen, um sich selbst möglichst schnell wieder an den Steuerknüppel zu begeben und dabei für mehr Sozialkontakte zu sorgen.

Was hat das nun alles mit Wut-Omas aus Sachsen zu tun?

Dem Berliner Neurologen und Psychotherapeuten Michael Linden ist im Zuge seiner Arbeit an der Posttraumatischen Verbitterungsstörung aufgefallen, dass besonders viele Ostdeutsche seine Hilfe suchen. Die Vermutung war nicht weit, dass nicht zuletzt die Wende mit all ihren radikalen Veränderungen und Umbrüchen zu vielen Enttäuschungen und Mißerfolgserlebnissen geführt hat. Hartz IV mag dann bei manchen noch eine Schippe draufgelegt haben.

Nun stelle man sich noch eine mediale Echokammer á la Facebook dazu vor, welche die Verbitterung, all die Wut und Frustration. noch zusätzlich befeuert und schon machen die eingangs erwähnten Aussagen von den älteren Damen “ganz viel Sinn”. Dies natürlich nur in der Bedeutung, dass man sich nun vorstellen kann, woher die Wut kommt.

Die sächsische Oma in mir

Sollte ich mit einer sächsischen Oma tatsächlich zwei Jahre lang viel gemeinsam gehabt haben – was bedeutet das hinsichtlich einer Lösung? Damit meine ich vor allem solche Lösungen, die (auch) mir geholfen hätten.

Angriff
  • Hätte es gegen die Verbitterung geholfen, wenn mich Kollegen als Geschäftsführungsverräter und Pack beschimpft hätten?
  • Hätte es geholfen, mir Verfehlungen nachzuweisen und mir zu kündigen oder mich zu maßregeln? Hätten Abmahnungen oder “Strafarbeiten” meine Verbitterung aufgelöst?

Nein. Ich fürchte, ebensowenig wird es in der aktuellen Faschismus-Debatte helfen, Etiketten und Beleidigungen zu verteilen. Ich würde sogar soweit gehen, dass auch Sanktionen gegen hetzende Privatpersonen weitgehend ins Leere gehen, weil sie das Gefühl, ein “hilfloses Opfer” zu sein, nur noch verstärken. Das bedeutet natürlich weder, dass man den Wortmeldungen Recht gibt, noch darf es bedeuten, dass diejenigen, die das Ganze institutionell oder zum wirtschaftlichen Vorteil betreiben, ungeschoren davonkommen sollten.

Fakten, “Motivation”, “Vertantwortung”
  • Hätten genaue Umsatzstatistiken etwas gebracht, die mir zeigen, dass es geschäftlich doch richtig gut aussieht?
  • Ein Appell an meinen Optimismus oder ein Motivationstraining – hätte das etwas gebracht?
  • Die floskelhafte Aufforderung, doch wieder Verantwortung zu übernehmen (nur dort, wo sie niemand anders ergreift, versteht sich), oder die Aussage, ich müsse doch bitteschön wieder für meine Firma brennen?

Sicher nicht. Ebensowenig dürfte es bringen, irgendwelche oberflächlichen “Alles Gut!”-Kampagnen zu fahren oder noch viel öfter “Wir schaffen das!” zu säuseln.

Scheinlösungen
  • Ha, Lösungen! Argumente! Taten sogar! Hätte es etwas bewirkt, diesen einen sinnlosen von mir kritisierten Bericht oder jene andere mäßig valide Erfassung von Arbeitszeiten zu ändern?

Ich hätte mich kurz gefreut und hätte gefeixt, dass das auch Zeit wird, aber meine Verbitterung wäre dadurch höchstwahrscheinlich nicht weniger geworden.

Viele, zumal in der CSU, scheinen die Meinung zu vertreten, dass dieser Ansatz hilft. Wir müssen nur die Burka verbieten  und Ganzkörper-Badeanzüge. Auch Obergrenzen zu fordern ist laut CSU vermutlich genau so wichtig wie viele Bilder von heulenden Ausländern in Abschiebe-Bussen in den Nachrichten zu platzieren. Schon wird wieder alles gut! Ach ja, Zwangsschweinebraten-Essen hab ich vergessen. Nix wird gut! Oberflächen-Kosmetik! Als ob ein einziger “besorgter Bürger” zufrieden wäre, wenn der letzte Ausländer gegangen ist. Dann kommen andere Probleme. Und es wird andere Personengruppen geben, auf die man die Schuld schieben kann.

Aber was bringt dann etwas? Was hätte mir geholfen?

Aufmerksamkeit und partnerschaftliches Interesse

Ich glaube, ich wäre erstaunt gewesen, wenn  der Bereichs- oder Abteilungsleiter auf mich zugegangen wäre; väterlich, großzügig, mein verbittertes Verhalten völlig ignorierend.  Hätte man mir klargemacht, dass mein Elan und meine Fähigkeiten wahrgenommen werden, dann wäre schon viel erreicht gewesen. Wir hätten meine Stärken und Schwächen am praktischen Beispiel diskutiert. Auf die gemeinsame Suche nach einer Position hätten wir uns begeben, die gleichermaßen meinen Neigungen und den Interessen der Firma zugute kommt. Meinen Wunsch, mein Zeitpensum auf 30h pro Woche zu reduzieren, hätte man erst mal angehört, ohne gleich mit “geht nicht!”-Floskeln zu kommen. Wenn ich dann mein ehrenamtliches Projekt angesprochen hätte, dann wäre die gute Gelegenheit gewesen, um nach weiteren beidseitigen Vorteilen zu suchen.  “Eigentlich” wäre es ganz einfach gewesen; eigentlich.

Wer hat den Omas zuletzt gesagt, dass sie dringend gebraucht werden? Wann hat sich zum letzten Mal jemand “Verantwortliches” dafür interessiert, was sie gearbeitet, wie viele Kinder sie großgezogen haben, was sie besonders gut können? Wer hat sich nach ihren konkreten Nöten erkundigt? Durch’s Dach regnet’s rein? Vielleicht kann da ja der örtliche Dachdecker mit seinen drei Gesellen mit Migrationshintergrund helfen? Vielleicht könnte Oma im Gegenzug nen Kuchen für die Asyl-Unterkunft backen? Ja, bitte ohne Schweineschmalz!

Veränderung, statt alter Wein in neuen Schläuchen

Ich hätte geglaubt, ich träume, wenn Teams interdisziplinär tatsächlich eigenverantwortlich aufgestellt worden wären. Weitestgehend autonom arbeiten und Entscheidungen treffen – großartig! Die fachliche Anforderung nach außen erfüllen müssen, aber bei der Wahl der Implementierung weitgehend frei – genial! Keine Vorgesetzten, die hinten und vorne Angst haben, die Kontrolle zu verlieren. Wie cool wäre beispielsweise ein Team-Budget gewesen – keins über 20 Euro, sondern eins, das tatsächlich abbildet, was das Team ökonomisch bewerkstelligt!
Der Witz an meiner aufmüpfigen Art ist ja: dafür, dass “meine” Variante ausprobiert wird, hätt’ ich ja sogar Nachtschichten in Kauf genommen. Dafür aber, in ungeliebter Sprache in ungeliebter Umgebung zu programmieren und das Kontrollbedürfnis von anderen zu erfüllen, dafür war selbst die Zeit von neun bis fünf zu lange.

Für Omas Dorf heißt das, dank großzügiger Kredite und Förderung durch die Landesregierung gibt es jetzt einen selbstverwalteten Supermarkt. Auch eine kleine Polizei-Außenstelle gibt es wieder. Der Polizist ist ein freundlicher Herr mit türkischen Wurzeln. Ein Shuttle-Bus zwei Mal täglich in die nächste größere Stadt wird subventioniert und mehrere leere Häuser für IT-Startups zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt. Die älteren Damen (und andere) werden gefragt, ob sie nicht zusammen das Catering für Supermarkt und IT-Statups übernehmen könnten.

Ein würdiger Abschied

Es hätte auch geholfen, nach der erfolglosen internen Bewerbung einem goldenen Handschlag zu bekommen. Motto “Wir schätzen Sie, aber wir sind zur Überzeugung gekommen, dass wir uns gegenseitig im Moment nicht gut tun.” Auch das hätte mir und der Firma vermutlich den einen oder anderen Ärger erspart und das Thema “Bitterkeit” erledigt.

Hm… was das für die Omas bedeuten würde… keine Ahnung.


* Der Spruch stammt übrigens weder von Sigmund Freud, noch von William Gibson, sondern von der Twitter-Nutzerin @debihope.
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